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Stiftungstreffen 2024

Rein ins Getümmel

Beim jährlichen Stiftungstreffen ist immer was los. Diesmal ging es ins Hamburger Automuseum Prototyp, wo nach einem lebendigen Miteinander Unikate von Porsche, VW & Co. auf die Besucher warteten

„Rechts! Weiter rechts! Hoch!“, ruft Sabine Tesche einer Dame zu, die mit verbundenen Augen und einer Angel in der Hand im Glaskasten mit der Aufschrift „Danke“ fischt. Endlich ein Treffer: ein rotes Quietscheentchen, an dem ein kleines zusammengerolltes Papier mit einer Botschaft befestigt ist. Darin bedankt sich eine Frau dafür, dass sie nach langem Warten einen Assistenzhund bekommen hat. Dafür eingesetzt hat sich der Verein Hamburger Abendblatt hilft e. V., dessen 1. Vorsitzende Sabine Tesche ist. Sie leitet das Ressort „Von Mensch zu Mensch“ – und ist Mitglied des Kuratoriums der Haspa Hamburg Stiftung.  

Vernetzung ist das A und O

Diese lud am 13. Juni 2024 zum Stiftungstreffen im Hamburger Automuseum Prototyp ein. Neben dem Verein Hamburger Abendblatt hilft e. V. hatten dort sechs weitere gemeinnützige Organisa­tionen ihren Marktstand und freuten sich über viele gute Gespräche. Auch die Stifter selbst ließen es sich nicht nehmen und tauschten sich angeregt untereinander aus. „Gemeinsame Projekte zu entwickeln, das ist immer möglich bei unseren Familientreffen“, sagte Dr. Harald Vogelsang in seiner Begrüßungsrede. Er hob den Netzwerkgedanken hervor und bedankte sich bei den Anwesenden dafür, dass sie „die Welt ein kleines bisschen besser machen.“

Nach dem musikalischen Rahmenprogramm ging es einige Etagen höher in die Dauerausstellung. Die etwa 50 seltenen Sport- und Rennfahrzeuge aus den vergangenen 80 Jahren machen Automobilgeschichte erlebbar. Wann sonst bekommt man schon den Ur-Porsche Typ 64 aus dem Jahr 1939 zu Gesicht? Oder den Jordan 191 F1 aus dem Jahr 1991, mit dem Michael Schumacher seine Karriere in der Formel 1 startete? Im museumseigenen Shop konnten Automobilfans die edlen Flitzer im Miniaturformat erwerben. Und so verließ so mancher Stifter das Museum mit einem Modellauto in der Tasche – und einem Lächeln im Gesicht.