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Greenkids Neuengamme

„Mit Anfragen überrannt“

Herr Menger, Sie waren ursprünglich Maschinenbaumeister. Dann gründeten Sie Greenkids. Wie kam es dazu?

Florian Menger: Ich habe früher gewerblich Azubis ausgebildet. Dabei kam mir der Gedanke: Außerhalb der Schule könnten Kinder ganz anders lernen. Begreifen und Bewegen spielen dabei eine Rolle, Sinneserfahrungen und praktisches Lernen. So habe ich meinen Handwerkshof und die zwei Hektar Fläche umgebaut: Es gibt ein Treibhaus, eine Holzscheune, renaturiertes Brachland, Blühfläche und vieles mehr.

Wer kommt zu Ihnen nach Neuengamme – und was macht man dort?

Menger: Wir sprechen Vorschulen und Klassen der Grund- und Stadtteilschulen bis Jahrgang 10 an. 2024 kamen 32 Einzelgruppen regelmäßig ein- bis zweimal im Monat zu uns. Lehrkräfte können hier mit ihren Schülern zukunftsrelevante Themen wie Klima und Umwelt, Nachhaltigkeit oder Handwerk und Technik ganz praktisch behandeln und erfahren. Es können Kräuter gepflanzt und gezogen werden, die Kinder arbeiten mit Holz oder töpfern, um nur einige Beispiele zu nennen.

Greenkids ist fünf Jahre jung. Wie ist die Resonanz heute? 

Menger: Heute sind wir ein anerkannter Träger für Kinder- und Jugendarbeit und wurden auch mit dem Nachhaltigkeitssiegel „nun“ ausgezeichnet. Wir werden mit Anfragen überrannt. Mittlerweile biete ich mit „Greenkids mobil“ sogar Holzwerken in der Nachmittagsbetreuung von Schulen an. Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist es mir besonders wichtig, dass das Fach Werken nicht verloren geht.